Über SeDOA

Das DFG-geförderte Projekt „SeDOA“ hat zum Ziel, die Effizienz des Diamond-Open-Access-Publizierens in Deutschland durch bessere Koordinierung und Sichtbarkeit von vorhandenen, dezentralen Publikationsinfrastrukturen zu steigern, zentrale Informationen bereitzustellen sowie Innovationen zu fördern.

SeDOA beabsichtigt, das Diamond-Open-Access-Publizieren in der wissenschaftlichen Fachkommunikation fest zu etablieren. Als Single Point of Contact mit einer effizienten Kommunikationsinfrastruktur wird es alle Stakeholder (Community of Practice) in Deutschland miteinbeziehen.

SeDOA bildet das deutsche National Capacity Centre und stärkt damit als Teil des europäischen Netzwerks European Diamond Capacity Hub (EDCH) die internationale Zusammenarbeit.

Was bietet SeDOA an?

Geplant sind bedarfsorientierte Angebote unter Berücksichtigung disziplinärer Besonderheiten:

  • Bereitstellung von Informationsmaterial, Richtlinien und Ratgebern – auch zu Rechtsfragen (fallweise die Erstellung von rechtlichen Gutachten)
  • Veranstaltung von Workshops und Schulungen
  • Vermittlung von Publikationsprojekten an geeignete Diamond-OA-Anbieter im In- und Ausland (Diamond Drehscheibe)
  • Entwicklung optimierter XML-Workflows und Anleitung zu digitaler Barrierefreiheit
  • Umfangreiche nationale und internationale Vernetzungs- und Kommunikationsarbeiten
  • Schaffung einer besseren Sichtbarkeit und Datengrundlage durch Aufbau einer Registry für Diamond-OA-Publikationen
  • Dynamisierung von Diamond Open Access durch innovative Konzepte und Ansätze in einem SeDOA Innovation Lab (SIL)

Gerne können Sie sich über kontakt@diamond-open-access.de an SeDOA wenden und sich über Neuigkeiten auf @sedoa (Mastodon) informieren.

Wer steht hinter SeDOA?

Getragen wird das Vorhaben durch ein Konsortium aus 15 Einrichtungen:

  • Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin
  • Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
  • Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin
  • Medizinische Bibliothek, Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Universitätsbibliothek Bielefeld
  • Max Weber Stiftung Bonn
  • Universitätsbibliothek Braunschweig
  • Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt
  • Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
  • Universitätsbibliothek Heidelberg
  • FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur
  • ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
  • ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften Köln
  • Fachhochschule Potsdam
  • Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

Unmittelbar beteiligt ist außerdem die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage.

Das Projekt wird geleitet durch die ULB Darmstadt, die derzeit den Sprecher des Konsortiums stellt, die UB der Humboldt-Universität zu Berlin und die Max Weber Stiftung in Bonn.

Offizieller Start war der 1. Mai 2025.

Den Antrag (gekürzt) finden Sie hier.

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) – Projektnummer 556323977

Logo der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)
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