Brücken bauen für die Wissenschaft. Das erste Treffen des SeDOA- International Advisory Boards (IAB)

Von Stefanie Westphal

Am 29. Mai 2026 markierte das erste, online durchgeführte Treffen des International Advisory Boards (IAB) einen entscheidenden Meilenstein für die strategische Ausrichtung des Projekts. 

SeDOA-International Advisory Board:

Prof Martin Paul Eve | Birkbeck, University of London

Françoise Gouzi | DARIAH-EU, Paris

Natalie Marty, MD | Swiss Medical Weekly, Basel

Janne Pölönen | Finnish Learned Societies, Helsinki

Dr. Pilar Rico Castro | FECYT, Madrid

Niels Stern | OAPEN, Den Haag

Dr. Erszébet Tóth-Czifra | CoARA

Agnieszka Wiktor-Sass | PRESSto, AMU University Library in Poznań

Die Mitglieder wurden für die Dauer des Projekts berufen (Laufzeit SeDOA 5/25-4/28). In der Zusammensetzung des Boards wurde eine möglichst große europäische Spannbreite angestrebt. Die gewählten Mitglieder sind ausgewiesene OA-Expert*innen, tätig in und für Fachgesellschaften, Organisationen und wissenschaftsgeleiteten Zeitschriften.  

SeDOA versteht sich als Knotenpunkt im europäischen und internationalen Diamond OA-Netzwerk. Bestehende Diamond-OA-Services in Deutschland und auch auf internationaler Ebene sollen hier gebündelt und vernetzt werden. 

Doch wie genau soll diese internationale Vernetzung aussehen, und welche brennenden Fragen beschäftigen die Fachwelt? Das Inaugural Meeting bot den perfekten Rahmen, um genau das zu diskutieren.

Neben diesem fachlichen Diskurs gab das erste Treffen Anlass, zukünftige Zuständigkeitsbereiche und Arbeitsweisen des IAB zu besprechen.   

Interessante Weichenstellungen gab es direkt bei den Arbeitsmethoden: Das Gremium entschied sich für eine maximal kollaborative Form. Alle Beiratsmitglieder werden zukünftig kollektiv kommunizieren, eigenständig Themen einbringen und diese unabhängig diskutieren. Das SeDOA-Team stellt hierfür den organisatorischen Rahmen bereit.

Ausblick: So geht es weiter

Das erste Treffen hat eindrucksvoll bewiesen, dass der internationale Beirat keine reine Formsache ist, sondern als kritischer, konstruktiver Kompass agiert. Um die angestoßenen Diskussionen zu vertiefen, wurden bereits die nächsten Schritte eingeleitet: Neben der Einrichtung der Kommunikationskanäle läuft die Planung für ein Folgetreffen, welches für den 25. und 26. November 2026 in der Max Weber Stiftung in Bonn angesetzt ist.